Everly

Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB)

1. Geltungsbereich

Für die Geschäftsbeziehung zwischen Everly-Labs UG (haftungsbeschränkt) (nachfolgend „Anbieter“) und dem Kunden (nachfolgend „Kunde“) gelten ausschließlich die nachfolgenden Allgemeinen Geschäftsbedingungen in ihrer zum Zeitpunkt der Bestellung gültigen Fassung.

2. Leistungsgegenstand: Digitale Notfall-Zentrale & Vorsorgedokumente

Der Anbieter stellt eine Plattform zur Erstellung und Verwaltung von persönlichen Vorsorgedokumenten sowie eine digitale Notfall-Zentrale bereit. Der Kunde kann über interaktive Formulare Dokumente wie Patientenverfügungen, Vorsorgevollmachten und andere Erklärungen erstellen.

Everly bietet Hilfestellung bei der Organisation der persönlichen Vorsorge. Die bereitgestellten Inhalte, Vorlagen und Hinweise ersetzen keine individuelle Rechts- oder Steuerberatung.

Zur Unterstützung setzt der Anbieter eine KI-Assistenz auf Basis europäischer Sprachmodelle ein. Die durch die KI bereitgestellten Inhalte dienen ausschließlich der allgemeinen Information und Organisation, können unvollständig oder fehlerhaft sein und ersetzen keine professionelle Rechtsberatung.

3. Premium-Modell und Zahlungsbedingungen

Die Nutzung der Basisfunktionen (z.B. Profilerstellung, Organspende) ist in der Regel kostenlos. Für erweiterte Funktionen, insbesondere den Export von PDF-Dokumenten (Patientenverfügung, Vorsorgevollmacht, etc.) und die vollumfängliche Nutzung der digitalen Notfall-Zentrale, fallen Gebühren an („Premium-Modell“).

Der Kunde wird vor Abschluss eines kostenpflichtigen Vorgangs (z.B. Freischaltung per Paywall) ausdrücklich auf die Kostenpflicht hingewiesen. Die Zahlung erfolgt über die angebotenen Zahlungsmethoden.

4. Datensicherheit und Serverstandort

Everly verfolgt das Prinzip der Datensouveränität: Der Kunde behält die Kontrolle über Inhalte und Freigaben. Die Verarbeitung erfolgt nach dem Stand der Technik; Everly setzt hierfür Sicherheitsmaßnahmen ein, die sich an einem Bankenstandard orientieren (z.B. Transportverschlüsselung und Verschlüsselung gespeicherter Daten).

Sofern Daten serverseitig verarbeitet oder gespeichert werden, erfolgt dies auf Servern in Deutschland bzw. bei Dienstleistern mit entsprechendem Serverstandort Deutschland.

Der Kunde wirkt an der Datensicherung mit und ist verpflichtet, eigenverantwortlich regelmäßige Sicherungen seiner Inhalte vorzunehmen, insbesondere durch regelmäßige PDF-Exporte und deren lokale Speicherung.

Der Anbieter haftet im gesetzlich zulässigen Umfang nicht für Datenverlust oder die Wiederherstellung verlorener Daten, soweit der Datenverlust nicht durch vorsätzliches oder grob fahrlässiges Verhalten des Anbieters verursacht wurde.

5. Widerrufsrecht

Verbrauchern steht grundsätzlich ein Widerrufsrecht zu. Das Widerrufsrecht erlischt jedoch vorzeitig bei Verträgen zur Lieferung von digitalen Inhalten, wenn der Verbraucher ausdrücklich zugestimmt hat, dass der Unternehmer mit der Ausführung des Vertrags vor Ablauf der Widerrufsfrist beginnt, und der Verbraucher seine Kenntnis davon bestätigt hat, dass er durch seine Zustimmung mit Beginn der Ausführung des Vertrags sein Widerrufsrecht verliert.

6. Schlussbestimmungen

Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland. Sofern der Kunde Kaufmann ist, ist der Geschäftssitz des Anbieters Gerichtsstand.